Schock!
Donnerstag, 27. Januar 2005 | Autor: Michael C. Neubert
Es schien fast, als hätte die Mandantin der Gegenseite während der Verhandlungsunterbrechung einen Schock erlitten. Wahrscheinlich hatte sie bis dato nur die Schriftsätze ihres Anwalts gelesen und geglaubt, sie könnte morgen wieder anfangen zu arbeiten. Als selbst der Richter nach kurzem Vorgespräch nur noch von einer Abfindung sprach, brach für sie wohl eine Welt zusammen. Ich frage mich, ob ihr Anwalt sie tatsächlich umfassend aufgeklärt hat oder ob er sie glauben ließ, was er in seinen endlos langen Schriftsätzen von sich gegeben hat. Jedenfalls schien es so, also ob sie in der Verhandlungsunterbrechung zum ersten mal über die tatsächlichen Erfolgsaussichten ihrer Klage aufgeklärt worden wäre…


















Das Leben ist hart und unerbittlich … Statistik des Arbeitsgerichtsverbands