Frage in der Jurawelt-Mailingliste für Referendare | MCNeubert lawblog

Frage in der Jurawelt-Mailingliste für Referendare

Montag, 25. April 2005 |  Autor:

„Hallo Liste!

Stellt euch mal folgende Situationen vor:

Ihr seid junger Anwalt in einer Kanzlei und sitzt in eurem gemütlichen Büro. Plötzlich wird eurer schöner Vormittag durch einen Mandanten gestört.

1. Der Mandant hat eine Geschwindigkeitsübertretung begangen. Er hat dafür einen Batzen Punkte in Flensburg erhalten. Leider hat er früher schonmal eine ähnliche Tat begangen. Er weiß aber, dass die Punkte in Flensburg nach einer gewissen Zeit gelöscht werden, weiß aber nicht wann.
Wann denn?

2. Der Mandant ist Bundespräsident und möchte ein Gesetz nicht unterschreiben, welches er für verfassungswidrig hält.

Welchen Mandanten könntet ihr, ohne irgendwo nachzuschlagen, sofort beraten?

Komisch, oder?

Aber mal eine konkrete Frage dazu: Gibt es irgendein handliches Skript zum Ordnungswidrigkeitenrecht, welches zu empfehlen wäre? Wohl möglich online?

MfG

Heiko“

Irgendwie ist was wahres dran…. 🙂

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Thema: Allgemein

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4 Kommentare

  1. Und das ist nicht zufällig ein Journalist, der nur ein paar intelligente Leute fragen wollte, wieviele Bundespräsidenten sie kennen? Eine derartige Umfrage wurde die letzten Tage erst gemacht.

    Zu den Punkten:
    http://www.abc-recht.de/ratgeber/auto/tipps/recht_flensburg.php

  2. 2
    MCNeubert 

    Ich glaub schon, dass die Frage ernst gemeint war und nicht von einem Journalisten kommt.

    Der Referendar wollte nur zeigen, dass jeder Student/Referendar/Junganwalt den Bundespräsidenten hinsichtlich seiner Rechten und Pflichten beraten könnte, weil man solche wichtigen Fragen in der Uni lernt – ich habe auch eine Hausarbeit über das Prüfungsrecht des Bundespräsidenten geschrieben 😉 Danke Herr Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Häberle!
    Aber wie oft wird man mit dieser Frage im Berufsleben wohl konfrontiert werden?

    Antworten auf die erste Frage bekommt man an der Uni hingegen nicht – aber die Chance mit dieser Frage konfrontiert zu werden ist doch erheblich größer.

  3. Ah so! So war das gemeint, hehe. 😛

  4. Nach mehr als zehn Jahren Praxis fällt die Antwort auf Frage 1 deutlich leichter 🙂

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