Juli, 2005 | MCNeubert lawblog

No Parking at any time!

Freitag, 29. Juli 2005 | Autor:

O.k., die Parkingsigns in New York sind schon manchmal recht verwirrend, aber ich hatte schon verstanden, dass ich im Parkverbot stand – 10 Minuten – und die Preise sind ordentlich – $ 35 und in downtown Manhatten $ 65 – ich war natuerlich in downtown – naja, auf der anderen Seite wurde gerade einer abgeschleppt – es haette also noch schlimmer kommen koennen.

Hat jemand eine Ahnung, wass passiert, wenn ich das ticket nicht zahle – war mit einem Mietwagen???

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Grenzkontrolle

Freitag, 29. Juli 2005 | Autor:

Man fuehlt sich wirklich willkommen, wenn man in die USA einreist – man steigt muede aus dem Flugzeug (zum Glueck hatte mir die nette Dame Dame am Check In von SAS ein Upgrade gegeben) und muss sich gleich wieder in einer ewig langen Schlange anstellen – und als erstes bloed anmachen lassen „no cellphones here, please!“. Und dann nehmen die einem doch tatsaechlich von beiden Zeigefingern die fingerprints und machen ein Foto. Da ich aus Stockholm nach New York geflogen bin, waren kaum Deutsch an board – vor dem Abflug und in der Warteschlange habe ich mich noch mit einem netten Schweden unterhalten, der schon 30 Jahre in Schweden wohnt, aber offensichtlich aus dem Nahen Osten stammt – hatte aber einen schwedischen Pass. Schon in line haben fast alle ihre „Scherze“ ueber die strengen Einreisekontrollen gemacht – mit dem netten Schweden (ohne Rucksack) hatten wir noch gescherzt, ob sie ihn wohl einreisen lassen – und tatsaechlich, er musste natuerlich irgendwo nach hinten fuer weitere „Prozeduren“ – ich hoffe, er konnte doch noch einreisen….

Aber ansonsten fuehle ich mich wieder ganz wohl in den USA 🙂

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Kleine Freuden!

Donnerstag, 21. Juli 2005 | Autor:

Mikriger Streitwert – schon der dritte Termin – nur um noch eine Zeugin zu hören – die Zeugenaussage dauert 40 Minuten (kurz im Vergleich zu Schilly’s Aussage) – danach diktiert die Richterin die Aussage am Stück, wird nur ein zwei mal kurz unterbrochen – wie nötig, wird die Zeugin gefragt, ob das Band nochmal vorgespielt werden soll: „Ja, warum nicht!“ – müdes Lächeln bei den Anwälten und nochmal 10 Minuten zuhören…

Aber wenigstens war die junge Zeugin nett anzusehen, da war die lange Zeit doch gleich viel erträglicher 🙂

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SMS-Preise bei Talkline

Dienstag, 19. Juli 2005 | Autor:

Bei Talkline konnte man mit älteren Verträgen bis Mai 2005 sehr günstig SMS verschicken. Die ersten 100 sms im Monat haben 12 cent brutto gekostet – jede weiter nur 1,5 cent brutto. So billig gibts sms nicht mal im Internet!
Allerdings hat Talkline mit der Dezember Abrechnung 2004 Preisänderungsmitteilungen verschickt – danach sollte die SMS ab der nächsten Rechnung die üblichen 19 cent kosten. Die Preise wurden aber tatsächlich erst ab Juni 2005 angehoben. Wahrscheinlich geplant hat man hier 6 Monate zwischen Ankündigung und Durchführung der drastischen Preiserhöhung verstreichen lassen – wohl in der Hoffnung, dass die Ankündigung sowieso fast jeder überliest und die Widerspruchsfrist von einem Monat verpasst – und nach 6 Monaten wird sich kaum noch einer trauen zu widersprechen.
Widerspricht der Kunde aber jetzt noch – durch einen Anwalt – zeigt sich Talkline durchaus kompromissbereit – zumindest die alten SMS Preise will man bei Vertragsfortführung wieder abrechnen. Jetzt streiten wir noch um eine Gutschrift über die zu hohen SMS Preise in der Juni-Abrechnung.

Ich werde über den Ausgang berichten. Widerspruch – wenn auch verspätet – lohnt sich also allemal!

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Anwalt oder Psychologe?

Montag, 18. Juli 2005 | Autor:

Was macht man mit einem Mandanten, der ganz offensichtlich unter Verfolgungswahn leidet und sich einbildet wegen erfundenen Lapalien beobachtet, überwacht, abgehört und auspioniert zu werden? Obwohl ich ihm mehrfach versichert habe, dass er sich zumindest juristisch nichts zu schulden hat kommen lassen, kein Ermittlungsverfahren gegen ihn läuft (bei der Staatsanwaltschaft nachgefragt :-)) und er sich keinerlei Gedanken machen braucht, kommt er immer wieder und will über die gleichen Dinge reden. Selbst eine ordentliche Rechnung konnte ihn nicht von einem erneuten Kanzleibesuch abhalten. Heute habe ich ihm ganz deutlich gesagt, dass ich nicht der richtige Ansprechpartner für ihn bin und er sich an einen Psychologen wenden soll. Ich befürchte aber fast, er wird bald wieder anrufen….

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