SMS-Preise bei Talkline
Dienstag, 19. Juli 2005 | Autor: Michael C. Neubert
Bei Talkline konnte man mit älteren Verträgen bis Mai 2005 sehr günstig SMS verschicken. Die ersten 100 sms im Monat haben 12 cent brutto gekostet – jede weiter nur 1,5 cent brutto. So billig gibts sms nicht mal im Internet!
Allerdings hat Talkline mit der Dezember Abrechnung 2004 Preisänderungsmitteilungen verschickt – danach sollte die SMS ab der nächsten Rechnung die üblichen 19 cent kosten. Die Preise wurden aber tatsächlich erst ab Juni 2005 angehoben. Wahrscheinlich geplant hat man hier 6 Monate zwischen Ankündigung und Durchführung der drastischen Preiserhöhung verstreichen lassen – wohl in der Hoffnung, dass die Ankündigung sowieso fast jeder überliest und die Widerspruchsfrist von einem Monat verpasst – und nach 6 Monaten wird sich kaum noch einer trauen zu widersprechen.
Widerspricht der Kunde aber jetzt noch – durch einen Anwalt – zeigt sich Talkline durchaus kompromissbereit – zumindest die alten SMS Preise will man bei Vertragsfortführung wieder abrechnen. Jetzt streiten wir noch um eine Gutschrift über die zu hohen SMS Preise in der Juni-Abrechnung.
Ich werde über den Ausgang berichten. Widerspruch – wenn auch verspätet – lohnt sich also allemal!


















TALKLINE – Eine ernstgemeinte Warnung an alle Kunden
Inzwischen könnte ich ohne Probleme ein Buch zu dem Thema schreiben aber ich werde mich kurz fassen.
Seit ich vor 2 Jahren meinen TALKLINE Vertrag abgeschlossen habe gab es kontinuierlich Schwierigkeiten und unglaubliche Zwischenfälle:
Eines schönen Tages entdeckte ich auf meiner Rechnung eine zusätzlich
Grundgebühr. Als ich nachfragte wurde mir gesagt, dass ich dafür jedes Wochenende 1000 SMS schreiben könne.
Ich hatte diesen Dienst nie bestellt. TALKLINE hat also versucht mich zu hintergehen um mehr Umsatz zu machen. Dieser relativ kleine Betrag fällt vielen wahrscheinlich gar nicht auf.
Überprüfen Sie doch mal Ihre TALKLINE Rechnung!!
Nach vielen Streitigkeiten konnte mir TALKLINE natürlich nicht beweisen, dass ich den Dienst bestellt habe und musste die abgebuchten Beträge erstatten. Trotzdem eine absolute Frechheit so mit Kunden umzugehen!
Daraufhin kündigte ich meine Einzugsermächtigung um die Rechnungen vor einer Überweisung überprüfen zu können. TALKLINE ignorierte die Kündigung mehrere Monate und buchte die Rechnungsbeträge einfach weiter ab. OHNE EINZUGSERMÄCHTIGUNG.
Da dies eine unerlaubte Handlung darstellt habe ich die Abbuchungen natürlich platzen lassen.
Der Gipfel war allerdings als TALKLINE mir die dadurch entstanden Kosten in Rechnung stellte!
Laut BGH sind die Kosten einer Rücklastschrift bei einer unerlaubten Abbuchung vom Abbucher, also TALKLINE und nie vom Kontoinhaber zu tragen.
Seitdem geht das Spielchen immer hin und her. TALKLINE schickt Mahnungen über Beträge die sie selbst, durch ihre eigene Unfähigkeit oder Dreistigkeit, verursacht haben aber mir in Rechnung stellen.
Ich schicke einen Brief zurück, dass diese Beträge auf keinen Fall von mir gezahlt werden.
Mittlerweile habe ich meinen Vertrag natürlich gekündigt und bin bei einem Anbieter der weiß was Kundenservice bedeutet und wie man seine Kunden kompetent betreut.
TALKLINE droht inzwischen mit Inkassobüro und SCHUFA Eintrag!
Es ist wirklich unglaublich.
Mein Fazit:
TALKLINE ist entweder völlig inkompetent seine Kunden zu betreuen und die Geschäfte abzuwickeln oder sie betrügen die Kunden mit voller Absicht, in der Hoffnung, dass es nur wenigen auffällt.
So, liebe TALKLINE Kunden jetzt könnt ihr es euch aussuchen: Wollt ihr lieber bei einem Anbieter sein der unfähig ist oder der euch mit voller Absicht betrügt?!
Viel Spaß noch beim telefonieren.