PHOENIX – InsoVerwalter verlangt Geld von Anlegern zurück | MCNeubert lawblog

PHOENIX – InsoVerwalter verlangt Geld von Anlegern zurück

Freitag, 30. September 2005 |  Autor:

Nach einem Bericht der SZ wurden vom Phoenix Kapitaldienst an einzelne Kunden Scheingewinne in Höhe von insgesamt 110 Millionen EUR überwiesen – dies ergab ein vom Insolvenzverwalter RA Frank Schmitt in Auftrag gegebenes Gutachten.
Der Insolvenzverwalter will diese ausgezahlten „Gewinne“ nun von den Anlegern zurückverlangen. Zurückfordern lassen sich aber wohl nur die Beträge, die die ursprünglich eingezahlte Summe übersteigen.

Jeder einzelne von Rückforderungen betroffene Anleger sollte prüfen lassen, ob er tatsächlich zur Rückzahlung verpflichtet und in der Lage ist.

Der Phoenix Kapitaldienstleister – der auch intensiv hier in Chemnitz aktiv war – hat vorgegeben, das Geld von etwa 30.000 Anlegern profitabel in hochspekulative Termingeschäfte investiert zu haben. Die Geschäftsführung lies jedoch systematisch Kontounterlagen fälschen, bis der Schwindel Anfang März 2005 aufflog.

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Thema: Allgemein

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2 Kommentare

  1. 1
    Lucy 

    Wie kann nur so ein schlecht informierter Bericht auf einer Homepage auftauchen! „Der Phoenix Kapitaldienstleister der auch intensiv in Chemnitz aktiv war!“ So ein Schwachsinn! In Chemnitz war lediglich eine Vertriebsfirma mit Namen FMK aktiv. Den Autodieb mit dem Autoverkäufer in einen Topf werfen, zeugt einfach nur von Unkenntnis, Unsachlichkeit und grenzenloser Dummheit!

  2. 2
    MCNeubert 

    @Lucy
    Mir ist schon klar, dass die Pheoenix Produkte in Chemnitz über FMK vertrieben wurden – allerdings war wohl FMK nicht für die Pleite verantwortlich. Ich wollte auch nicht über FMK und dessen Inhaber berichten, sondern über Phoenix. Mag sein, dass der von Ihnen zitierte Satz etwas unglücklich formuliert ist, aber dies ändert nichts an der wahren Grundaussage des Artikels

    Gruß
    MCN

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