Kunden-Scoring
Donnerstag, 8. Dezember 2005 | Autor: Michael C. Neubert
Panorama berichtet gerade über Kunden-Scoring. Beim Anruf in großen Unternehmen erkennen deren Callcenter anhand der übertragenen Nummer den Kunden – seine verfügbaren Daten werden angzeigt – wo wohnt er, welchen Beruf er hat, sein Einkommen etc. – danach entscheidet sich, wie lange man in der Warteschleife hängt, wie viel Zinsen man zahlt, ob man per Rechnung einkaufen kann usw.
Mir kommt das bekannt vor – mein Studium habe ich mir teilweise als Promotor/Verkäufer im Media Markt mitfinanziert – da macht man das als Verkäufer doch genauso – man checkt den Kunden und entscheidet dann, ob man ihm Ladenhüter andreht, Waren die hohe Spannen bringen, wirklich gute Qualität oder Ware, bei denen ich Provision verdient habe.
O.k. – das ist nicht wirklich vergleichbar – der Datenschutz muss natürlich gewahrt werden – aber die Online-Händler etc. müssen sich doch auch ihre Kunden raussuchen dürfen und gute Kunden besser behandlen dürfen als weniger gute Kunden.


















Naja, es herrscht gundsätzlich Vertragsfreiheit und kein Kontrahierungszwang.
Ich wohne in einer “schlechten Gegend” und wem mein Geld nicht gut genug ist…
Was die Hotlines betrifft: Freundlich und höflich kommt man doch immer am weitesten, nat. blöd, wenn das andere Ende sich nicht so verhält…