Kunden-Scoring | MCNeubert lawblog

Kunden-Scoring

Donnerstag, 8. Dezember 2005 |  Autor:

Panorama berichtet gerade über Kunden-Scoring. Beim Anruf in großen Unternehmen erkennen deren Callcenter anhand der übertragenen Nummer den Kunden – seine verfügbaren Daten werden angzeigt – wo wohnt er, welchen Beruf er hat, sein Einkommen etc. – danach entscheidet sich, wie lange man in der Warteschleife hängt, wie viel Zinsen man zahlt, ob man per Rechnung einkaufen kann usw.

Mir kommt das bekannt vor – mein Studium habe ich mir teilweise als Promotor/Verkäufer im Media Markt mitfinanziert – da macht man das als Verkäufer doch genauso – man checkt den Kunden und entscheidet dann, ob man ihm Ladenhüter andreht, Waren die hohe Spannen bringen, wirklich gute Qualität oder Ware, bei denen ich Provision verdient habe.

O.k. – das ist nicht wirklich vergleichbar – der Datenschutz muss natürlich gewahrt werden – aber die Online-Händler etc. müssen sich doch auch ihre Kunden raussuchen dürfen und gute Kunden besser behandlen dürfen als weniger gute Kunden.

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Thema: Allgemein

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Ein Kommentar

  1. 1
    Rudi 

    Naja, es herrscht gundsätzlich Vertragsfreiheit und kein Kontrahierungszwang.
    Ich wohne in einer „schlechten Gegend“ und wem mein Geld nicht gut genug ist…

    Was die Hotlines betrifft: Freundlich und höflich kommt man doch immer am weitesten, nat. blöd, wenn das andere Ende sich nicht so verhält…

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