Rechtsextremismus in Chemnitz??? | MCNeubert lawblog

Rechtsextremismus in Chemnitz???

Montag, 22. Mai 2006 |  Autor:

Gerade habe ich die Debatte bei Christiansen über den Rechtsextremismus im Osten verfolgt und frage mich, wie schlimm es eigentlich in meiner Heimatstadt Chemnitz ist. Gut, man weiß natürlich, dass Herr Holger Apfel mit seinen Schergen im Landtag sitzt, dass Herr Leichsenring in Königsstein große Unterstützung erhält und es die Skinheads Sächsische Schweiz gab oder gibt.

Aber wie sieht es in Chemnitz aus. Hier auf dem Kaßberg gibt es vielleicht ein paar Linke die in den noch wenigen unsanierten Häusern wohnen. Aber Rechte, denen man ihre Gesinnung deutlich ansieht, habe ich noch nicht gesehen. Wer weiß, wie es in anderen Stadtgebieten aussieht, in die ich eher weniger komme. Von rechtsextremistischen Übergriffen habe ich zumindest noch nichts in der Presse gelesen – ich lese aber auch nicht jeden Tag die Lokalzeitung.

Wahrscheinlich ist es auch hier eher der versteckte Rassismus. In Chemnitz leben eine „ganze Menge“ Vietnamesen, die noch vor 1989 vorallem als Arbeiter für die Textilindustrie in die DDR geholt wurden. Die meisten haben sich wohl bestens integriert – zumindest ihre Kinder sprechen hervorragend Deutsch – sie betreiben Asia-Shops, in denen ich gerne einkaufe – haben viele Gemüsestände auf dem Markt und die typischen Stände mit seltsamen Oma-Strick-Klamotten. Ich hatte auch schon Vietnamesen als Mandanten – sehr angenehme Landsleute.

Aber selbst in meinem näheren Umfeld sprechen viele von den „Fidschis“ – man war in Tcheschien auf dem „Fidschi-Markt“ oder hat beim „Fidschi“ eingekauft. Auch wenn alle dort einkaufen – ja, es ist eine deutlich abwertende Bezeichnung für die Vietnamesen – darauf angesprochen reagieren die meisten verständnislos – man begreift überhaupt nicht, dass sich jemand an dieser Bezeichnung stören könnte – erst recht wird nicht begriffen, dass dies schon rassistisch ist.

Und wer von den „Fidschis“ spricht, der wehrt sich auch nicht aktiv gegen den Rassismus im Alltag – erst recht nicht gegen handreifliche rassistische Übergriffe.

Woran mag das liegen? Vielleicht daran, dass viele Ostdeutsche keine Ausländer kennen und noch nicht wirklich in der Position eines Ausländers im Ausland waren.
Die Ausländerquote im Osten ist wirklich sehr gering – viele Rassisten haben sicher noch nie mit einem gesprochen – viele dieser Extremisten sind sicher noch nie aus dem Osten rausgekommen – wahrscheinlich eines der größten Probleme im Osten. Diejenigen, die raus kommen, gehen entweder ganz und kommen nicht wieder oder sie gehen lediglich zum Arbeiten oder zum Lernen in den Westen. Ostdeutsche, die tatsächlich eine Weile im Westen gelebt haben, dort auch heimisch geworden sind und trotzdem wieder in ihre ehemalige Heimat gekommen sind, gibt es selten – viele fahren mit Vorurteilen hin und kommen mit Vorurteilen zurück – sie geben sich aber gar nicht die Chance diese Vorurteile abzubauen.
Und genauso verhält es sich mit der Beziehung zu Ausländern. Vorurteile, denen man keine Chance gibt, sie zu widerlegen.

Ich habe aber auch schon mehrere Austauschschüler in Sachsen betreut – unter anderem einen dunkelhäutigen Südafrikaner, der im Vogtland lebte – und keiner hat mir bislang von Ausländerfeinlichkeit ihm gegenüber berichtet.
Es gibt also noch Lichtblicke.

Es würde mich freuen, wenn die Kommentare für Erfahrungsberichte – egal welcher Richtung – genutzt werden!

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Thema: Allgemein

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13 Kommentare

  1. 1
    code 

    In Leipzig gibt es meinem subjektiven empfinden nach auch mehr Autonome als Rechtsradikale. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch in dieser vermeintlich weltläufigen Stadt häufig eine nicht so offene, eher subtile Ausländerfeindlichkeit wahrnehme, die dann auch vornehmlich von „normalen“ und älteren Bürgern gepflegt wird. („Ich hab ja eigentlich nichts gegen Ausländer, aber…“).

    Ansonsten wird Leipzig aber m.E. wirklich zu Unrecht mit Rechtsradikalismus assoziiert, weil dort eben häufig die von Worch organisierten Aufmärsche stattfinden. Die Stadt selbst ist im Großen und Ganzen meiner Meinung nach toleranter und für Menschen jeder Hautfarbe sicherer, als manche Stadt im Westen, die mir bekannt ist.
    Dass der Rechtsradikalismus in Deutschland vor allem dort seine Zentren hat, wo kaum Ausländer leben, ist natürlich in der Tat ein interessantes Phänomen. Nun, man ist halt einfach nicht so sehr daran gewöhnt. Über das Rhein-Main-Gebiet, wo ich aufgewachsen bin, kann ich dazu nur sagen, dass man dort wirklich sehr viel cooler mit „Ausländern“ umgeht. Ich habe dort viele Freunde mit sogenanntem „Migrationshintergrund“ und wäre meine Jugend lang nie auf die Idee gekommen, die „Ausländer“ selbst als Problem zu begreifen. Ganz einfach deswegen, weil es völlig normal ist, dass sie dort leben.

    Dadurch habe ich auch begriffen, dass das „Argument“ vieler Rechter, Ausländer nähmen Deutschen die Arbeitsplätze weg, großer Humbug ist. Denn in Teilen von Rhein-Main ist es vielmehr so, dass vor allem Türken mittlerweile die einzigen sind, sie noch Unternehmergeist besitzen, Gewerbe eröffnen und sich selbstständig machen und somit Arbeitsplätze schaffen, statt „wegzunehmen“. Und ich rede dabei nicht bloß von ein, zwei Dönerbuden, sondern auch von Technologieunternehmen und dergleichen.

    Was ich damit sagen will? In Gebieten mit hoher Ausländerquote, wie eben Rhein-Main, ist man auch viel stärker aneinander gewöhnt, weiß (mehr oder weniger) miteinander umzugehen und die Berührungsängste verschwinden langsam. Das soll jetzt alles nicht heißen, dass es nicht auch dort Probleme mit Rechtsextremismus oder fehlender Integration und gewalttätigen Jugendlichen auf beiden Seiten der Medaille gäbe.

  2. 2
    Alix 

    Wie das bei Euch ‚im Osten‘ aussieht, weiß ich nicht. Ich verfolge nur in den Medien, was los ist. Und ich denke, dass die Medien sich ‚eingeschossen‘ haben.
    Im letzten Jahr war hier in OS eine Demo von Rechtsradikalen – ich konnts nicht glauben: mit Polizeischutz. Das ist ein Ding, das mir absolut quer geht. Staatlich geschützter Rechtsextremismus einer angemeldeten und genehmigten Demo. Warum hätte das Ordnungsamt nicht einfach „nein“ sagen können? Hätten die Burschen doch klagen sollen, die Demo zu hätte zu diesem Zeitpunkt erstmal nicht stattgefunden.
    Und der Polizeischutz? Damit sich Rechtsradikale und Linksradikale nicht gegenseitig die Schädel einschlagen. Sollen sie doch. Dann stellt sich ein Gleichgewicht ein: die Radikalen beider Coleur sind weg, haben sich gegenseitig selbst ‚erledigt‘.

  3. 3
    Susanne 

    Ich stimme dem Kommentator Nr.1 insofern zu, als dass ich auch diese subtile Fremdenfeindlichkeit festelle. Ich komme aus Dresden und studiere derzeit im „Westen“. In meiner Heimatstadt fällt es besonders bei den älteren Mitbürgern auf, dass eine latente Fremdenfeindlichkeit vorhanden ist. Auch hier wird grundsätzlich von „Fidschis“ gesprochen und ich habe auch den Eindruck, dass dies als „ganz normal“ hingenommen wird. Die Leute behaupten von sich, nicht ausländerfeindlich eingestellt zu sein, aber – vielleicht sogar -unbewusst – kommen ganz finstere Ansichten zum Vorschein. Mir fällt dies besonders bei der Altersgruppe ab 50 aufwärts auf – häufig auch Akademiker.

    @2: wenn z.B. eine nicht-verbotene-Partei (wie die NPD) die Demo ordnungsgemäß anmeldet, dann wird es schwer einen Grund für die Nicht-Zulassung der Demo zu finden. Stichwort Versammlungsfreiheit (Art.8 GG). Manchmal – wie in dem von dir geschilderten Fall – schade, aber im Grunde rechtsstaatlich gesehen in Ordnung.

  4. Vielen Dank für die umfangreichen Kommentare!!

    @ Alix

    Die Demos der Rechten haben auch etwas Gutes – dadurch wird die Bevölkerung auf das Problem aufmerksam, es bilden sich Gegendemos (die meistens viel größer sind) und die Leute setzen sich mit dem Thema auseinander. Das ist mir viel lieber, als wenn es die Rechten nur unbemerkt im „Untergrund“ gibt.

  5. 5
    LemOn 

    Jaja, die Ausländer und ihre Gegner…

    Nach meiner Meinung gibt es weder DEN Ausländer noch DEN Ausländerfeind in seiner reinen Ausprägung. Das passt ja wieder mal so gar nicht zu unserem gewohnten Schubladendenken, nicht wahr…? 🙂

    Zuerst mal zu den „Ausländern“:
    -> Da gibt es diejenigen mit echten Integrationsabsichten, sie arbeiten hier, lernen die Sprache, gründen und pflegen Freundschaften, wohnen in „ganz normalen“ Reihenhaussiedlungen und fallen nicht mehr auf als jeder „Inländer“ – ohne sich selbst, seine Religion und gar seine Herkunft verleugnen zu müssen.
    -> Es gibt diejenigen mit der Illusion, einfach mal so – ohne Ideen oder konkrete Pläne, ihr Glück im goldenen Westen versuchen zu wollen. Zumeist geht es schief, sie vegetieren in Asylantenunterkünften rum, sehen die „reichen“ Westeuropäer (ich gehe mal nicht allein von Deutschland aus), sind permanent frustriert weil sie weder deren Sprache sprechen noch die Aussicht haben jemals an deren „Reichtum“ teilhaben zu können.
    -> Dann gibt es noch eine dritte Hauptgruppe, das sind diejenigen mit einem Visa oder einer Aufenthaltsgenehmigung, keinen oder nur geringen Sprachkenntnissen und IHREM EIGENEN STADTTEIL. Sie sind unter sich, haben keine Lust und keinen Druck sich irgendwie zu integrieren oder wenigstens anzupassen. Sie kämpfen gar noch für die angeblichen Rechte ihrer Minderheit. Kleine Kulturinseln im Großen und Ganzen der Gesellschaften.
    Und dann gibt es noch viele Schattierungen zwischen diesen drei Hauptgruppen.

    Bei den sog. Ausländerfeinden ist es ähnlich:
    -> Es gibt die verholenen, die sich heimlich die Hände reiben wenn mal wieder ein „Kanacke eins auf die Fresse“ bekommen hat. Einige von ihnen haben aufm Dachboden noch die Hakenkreuzfahne von Vatern liegen – „man weiß ja nie wie es mal wieder kommt…“. Nach meiner Erfahrung meist typische BILD-Leser, eine wenig intelligente Volksruppe. Aus der dann meist die zweite Hauptgruppe entstammt:
    -> Die Gröhler ohne Haare und Hirn. Zu denen ist nicht viel zu sagen, die sind oft noch dümmer als ihre Eltern, halten sich an verstaubten Idealen fest, sammeln alten Kriegermüll aus den Dreißigern (Opa war ein ganzer Kerl!) und vertilgen meist mehr Bier als gesund für sie wäre. Sie randalieren gerne mal, pöpeln und kloppen auch mal gerne zu. Sie sind unter sich sehr gesellig und fühlen sich einer Idee verpflichtet, die in Wirklichkeit bestenfalls Blödsinn ist: die Reinhaltung der Rasse.
    -> Es gibt aber auch die etwas gebildeteren, die Vorzeige-Nazis, wie ich sie gerne nenne. Betont rechtschaffene Bürger, die zwar „gar nichts gegen Ausländer oder anders Denkende haben“ aber dann doch lieber in der NPD Kariere machen als wirklich etwas für unser Land zu tun.
    -> Dann gibt es noch die große Menge der Weggucker. Die schauen einfach nicht hin wenn es dem Fremdling an die Wäsche – oder gar ans Leben geht. Sie sind aber andererseits auch empört wenn ihnen der Glatzkopf mal eine Latte vom Schrebergartenzaun zertritt.
    Und dann gibt es wieder die Grenzwertigen, die von allen diesen Merkmalen etwas in sich vereinen.

    Zum Glück gibt es aber in jeder Gesellschaft noch Menschen, die offen sind, sich auf Neues einlassen, sich an der Diversität der Kulturen und der Menschen überhaupt erfreuen. Die die positiven wie auch die negativen Nuancen des Lebens für sich und Ihre unmittelbare Umgebung in Einklang bringen.

    Man muss sich nicht Gedanken über die „Rasse“ machen wenn man selbst mit seinem Leben noch nicht mal klar kommt, den Nachbar nicht kennt, nicht weiß wie der Lehrer seines eigenen Kindes heißt…

    Diese Probleme können nur durch die Menschen selbst und mit Hilfe einer gut durchdachten Einwanderungspolitik gelöst werden. Auf keinen Fall darf man davon ausgehen dass sich solche Dinge von selbst lösen.

    Herzlich, LemOn

  6. 6
    Rita 

    Die Verniedlichung und jeglicher Versuch die ausländerfeindliche und rechtsextreme Gesinnung, die sich seit der Wiedervereinigung in bedrohlichem Ausmass und nahezu täglich ansteigt, zu relativieren erzeugen geradezu die Ignoranz des Volkes, die solch eine irrationale und menschenverachtende Dekanz zur ihrem vollen Wachstum benötigt.

    Das „deutsche“ Volk hat schon immer eher die Mentalität gelebt, die unangenehmen Dinge nicht sehen zu wollen. Man mag sich dafür schämen, dass man solche Glatzen in der Gesellschaft hat, man mag sich sogar insgeheim freuen, dass eine fehlgeschlagene Ausländerpolitik von Glatzen „reguliert“ wird! Doch sind diese Glatzen nicht nur ausländerfeindlich, sie sind auch Demokratie-Feindlich und Verfassungsfeindlich.

    Die diesbezügliche Doppelmoral des deutschen Volkes ist nahezu brechreiz-erregend. „Zu Gast bei Freunden“ grinsen sie zur WM-Eröffnung, zeigen sich „weltoffen“ und „tolerant“, doch insgeheim schaffen auch das von Südländern erlernte Auto-Gehupe, weil die deutschen Mal nen 3:0 erlangen, und auch das Döner-Essen nicht die Toleranz, die dieses Volk eigentlich benötigt, dass sich so gerne als „Einwanderungsland“ selbst bezeichnet!

    Meiner Meinung nach war das grösste Ausländerpotential, dass die Marktwirtschaft Deutschland zerstörte, die Arbeitslosigkeit in die Höhe schnellen lies, der allmähliche Zerfall der Demokratie, der sich täglich aufs neue zeigt und der Werteverfall an sich in diesem Lande, doch erst durch die Wiedervereinigung erzielt. Der Alt-Kanzler lies sich als der Kanzler der Einheit feieren und wir BEZAHLEN nun dafür!!!

    Die Eröffnung des Ostens mit Migrationen aller Russen, die mindestens einen deutschen Hund mal besassen wird uns den Rest geben.

    Nicht die Ausländer sind das Problem SONDERN DER OSTEN und dort vor allem die Hirnlosen, meist bildungsdefizitären GLATZEN, die nichts kennen ausser ihrer braunen Scheisshaus-Parolen und die eiserene Faust!

    Dazu garniert mit zwielichtigen Politikern und Strafmassnahmen der Justiz, die gerne alles „fremdenfeindliche“ Vertuschen wollen und schon kocht die Kacke über!! Aber das deutsche Volk war schon immer für seine Ignoranz bekannt und macht wohl stets die selben Fehler. Spätestens seit Konstantin Wecker auf Druck der Glatzen sogar seinen Konzert absagen musste, weil man ihm das VERBOTeN HAT; IST MIR KLAR; DASS DAS ENDE DER DEMOKRATIE VON DEUTSCHLAND NICHT MEHR ALLZU LANGE DAUERT!

    Ganz zu schweigen vom finanziellen Zerfall, wo selbst ein Siesta Land wie Spanien uns im Brutto-pro-Kopf-Einkommen nun überholt hat….

    Guten Abend Euch allen noch

  7. 7
    Thomas 

    @Rita nein du bist nicht ausländerfeindlich. Du hast nur etwas gegen Russlanddeutsche, Ostdeutsche und ansonsten gegen Deutsche allgemein.

    Sonst bist du aber total weltoffen und tolerant.

    Ist ja Ehrensache. So genug der Ironie, du merkst ja nicht mal das man das was du hier ablässt ebenfalls getrost als Rassismus bezeichnen kann.

    Schönen Abend

  8. 8
    flo 

    zu rita:
    deine ansichten sind ziemlich gefährlich.was fällt dir ein alle ostdeutschen als glatzen und hirnlose zu bezeichnen. ich muss dir da als sachse deutlich wiedersprechen.
    es gibt immer solche und solche, und ein großteil der „ostdeutschen“, obwohl ich diesen begriff hasse ist NICHT rassistisch.
    würde dich eher als rassistisch bezeichen, indem du z.b. die spanier als faulenzer diffamierst.sie haben lediglich einen anderen tagesrythmus und arbeiten teilweise bis spät in die nacht.
    aber egal,wirst du eh nich begreifen.

  9. 9
    Mathias 

    Rassismus gibt überall, leider, wie in Vietnam und in Asien allgemein gegen Europäer.

    Es gibt Deutschen, die ihr Land nicht mögen trotz Freiheit und Demokratie und ihrenletzten Siebensachen zusammen packen, um nach Ausland wie Amerika, Spanien, Vietnam, Thailand, Japan usw..die Liste ist lang also überall auszuwandern! Es geht den anderen, besonders den Vietnamesen genauso, zumal Vietnam ein Land keine Freiheit und Demokratie bietet, also es ist selbstverständlich dass Vietnamesen, die genauso schlau wie die deutschen sind und sie haben sogar besseren Gründen, ihr Land zu verlassen, um ihre Kraft woanders besser zu investieren.

    Wenn sie kriminelle Dinge anstellen, dafür sorgt schon der Staat, genauso wie die Deutschen, die Drogen z.B. nach Philippinen bringen würden, würde auch dortige Behörde dafür zuständig sein. Aber ganz normale aufrichtige Vietnamesen werden mit allen anderen Vietnamesen zusammen genommen und mit einem abwertenden Wort von deutschem Volk genannt und alle finden es normal.

    Ich habe mich als Deutscher wirklich geschämt als wir in Vietnam, Heimatsland meines Vaters zum Urlaub waren(mein Vater ist Vietnamse, meine Mutter deutsch) und die Leute über Deutschen reden und dabei Hitler nennen, anstatt die Deutschen nennen, und als ich darauf angesprochen hatte, man sag es sei ganz normal, ihnen fällt garnicht auf dass es rassistisch gegen deutschen ist.

    Wir leben in BRD bzw. ich bin in BRD geboren und wir waren noch nie im Ostdeutschland (weiss nur dass auf meinem Lohnzettel ein Solidaritätszuschlag immer abgezogen wurde, dass es für Ost Teil spendiert wurde), aber da mein Vater auch ein Vietnamese ist, für mich spielt es keine Rolle woher ein Vietnamse herkommt und generell ein Mensch woher er auch stammt,seine Würde wird und muss bewahren werden.

    Denk daran bzw. ihr könnt dann zu Bekannten, oder allen anderen deutschen weitersagen, die den niedrigen Begriff für Vietnamsen benutzen, ob ost oder west, jung oder alt, mann oder frau, die vietnamesischen Intellektueller in Vietnam und Deutschland wussten Bescheid über deutschen Grauenvollen Taten zu Unrecht gegen Vietnamesen und schimpfen auch insgeheim bzw. benutzen auch Worte wie Hitler gegen Deutschen die die Vietnamesen quällen und erniedrigen sogar ermorden wie Tier wo sie nur fleissig und ehrlich ihre Arbeit nachgehen nach VERTRAG zwischen 2 Ländern damals und sie niemanden ein Haar anfassen es sei denn es geht um Verteidigung und in den meisten Fällen konnten sie nicht mal wehren weil die deutschen grösser und brutaler sind. ( leben die im Osten noch nach Dschungelgesetz, also die Stärkeren fressen die Schwächeren auf oder was?, armer Deutschland)

    Und Vietnamesen fliegen ganz weit nach Deutschland um arbeiten um ihr zustehenden Lohn zubekommen; was machen die Europäer also speziell Franzosen, Amerikaner… die nach Vietnam kommen? genau, die haben ganz schwache bis gar keine Vietnamesische Sprachkenntnisse und STEHLEN was sie klauen können, um diese geklaute Dinge nach ihrem Land zu transportieren. (bitte nur für die, die Geschichte kennen). Die Vietnamsen wenigsten arbeiten dafür ehrlich und hart, also wie jeder anderee Mensch auf der Erde auch!

    Ich habe auch noch nie ein Deutsche in Vietnam flüssig vietnamesisch reden hören, aber hier in Deutschland schon ausreichend vietnameisische Akademiker kennengelernt. Wenn sie bzw. wir die arme Landsleute nicht vor Ort helfen können, so ist unsere Aufgabe, für sie zu sprechen, wo sie bestimmt, wenn sie nicht aufpassen, schon wieder ein Opfer irgendeines deutschen Rassist!

    Ich war mal feige und habe geschwiegen, weil für mich sind die Leute, die das Wort „Fidschis“ für VIETNAMESEN benutzen oder sich gar nicht schämen sogar Schadenfreude daran haben sind Leute ohne Bildung also ganz einfache normale Leute, und habe sie einfach ignoriert und verachtet. Aber nun wenn darüber eine Diskussion gestartet wird, dann kann ich nicht mehr schweigen und meine Verachtung in Worten fassen.

  10. 10
    Yvonne 

    Ach, Mathias, reg dich doch nicht so auf ! Du kannst doch nicht dafür dass deine Mutter deutsch ist „lol“.
    Hast doch nicht deine Eltern auswählen können.

    Wärst Du ganz Vietnamese, würdest Du vermutlich mit „Untergedrückter“ assoziiert werden, wärst Du ganz Deutscher, würdest Du wahrscheinlich mit „Unterdrücker“ in Verbindung gebracht werden. So hast Du es gut. Du kannst von beiden Seiten etwas profitieren, allerdings hoffe ich nur das Gute! Im Ernst wünsche ich mir auch dass Vietnam keine Kommunismus mehr gibt sondern ganz demokratisch und liberal, damit keine unschuldige vietnamesische Zivilisten im Inland sowie Ausland umgebracht werden!

  11. 11
    Marcus 

    an allen Vietnamesen: ihr wurdet reingelegt, wenn ihr euch sich aufregen und den Originaltext wörtlich glaubt! Umsonst!
    Das ist schlichtweg ein Problem zwischen West und Ost, die nicht miteinander klar kommen und jemand fühlt sich einfach benachteiligt oder im Ohnmacht und den Text über Rechtsextremismus gefasst, um seinen Ärger über Westen im freien Lauf zu lassen bzw. er sucht einfach einen schwarzen Schaf oder einen Sündenbock, damit er sich selbst freier fühlt und der heilliger Schein für sich beansprucht!

    Zitat von einem aus der Westdeutschland:

    „Verschiedene Mentaltitäten gibt es auch zwischen Nord und Süd, West und Ost in unserer Heimat.(Deutschland). Trotzdem „klappt“ es (okay, mit dem Osten haben wir so unsere Schwierigkeiten )“.

  12. 12
    roland 

    Wo ist der Unterschied zwischen einem Ossi und einem Türken?

    Der Türke spricht deutsch und hat Arbeit!

    (alle Ossis mögens mir verzeihen…)
    ciao roland

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