Dezember, 2006 | MCNeubert lawblog

Spendenbetrug mit Rosen

Dienstag, 12. Dezember 2006 | Autor:

Wie das MDR Magazin exakt soeben berichtete, sammeln in sächsischen Innenstädten junge Damen vermeintlich Spenden für karitative Zwecke. Jeder Spender erhält als Dank eine Rose. Zumindest bei dem TV-Test in Leipzig gab es den vermeintlichen Spendenempfänger nicht oder der wusste nichts von der Spendenaktion.

Gestern habe ich solche Spendensammlerinnen auch in Chemnitz an der Zenti gesehen – die hatten es ziemlich agressiv auf Rentner abgesehen. Auffällig ist der Strauß Rosen und ein Klemmbrett mit einer vermeintlich offiziellen Liste.
Also Vorsicht beim Spenden auf der Straße!

Meine Spende ging dieses Jahr an Round Table Children’s Wish e.V. – siehe auch hier.

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Mord wegen eines MP3-Players

Montag, 11. Dezember 2006 | Autor:

Heute wurde vor dem Landgericht Chemitz das Urteil im sogenannten „Mordfall Jennifer“ gesprochen. Der 15-jährige hatte gestanden die 13-jährige Jennifer in Annaberg-Buchholz im Streit um einen MP3-Player erwürgt zu haben. Er wurde zu sieben Jahren und 3 Monaten Haft verurteilt.

Interessant war das Interview des Staatsanwaltes, der ausdrücklich betonte, er halte den Täter gegen alle Bedenken für therapierbar – wer, wenn nicht ein 15-jähriger soll denn noch therapierbar sein?

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Saublöder Tipp

Montag, 11. Dezember 2006 | Autor:

Alkoholisiert Auto fahren = 1 Monat Fahrverbot

„Vergessen“ den Führerschein dann auch abzugeben = Fahren ohne Fahrerlaubnis

Deutlich zu schnell fahren, während man von der Polizei gefilmt wird = nochmal einen Monat Führerschein abgeben

Zwischenzeitlich wurde der Führerschein wegen der Trunkenheitsfahrt beschlagnahmt und in Verwahrung genommen – die Verwahrung des Führerscheins für einen Monat wird schriftlich bestätigt.

Auf den Tipp eines Kumpels hören und die Bestätigung über die Verwahrung des Führerscheins wegen der Trunkenheitsfahrt mit dem Aktenzeichen des Geschwindigkeitsverstoßes versehen und an diese Behörde faxen = Urkundenfälschung und ein stinkiger Staatsanwalt sowie Ermittlungsrichter, der den mitlerweile wieder ausgehändigten Führerschein vorläufig entziehen lässt und ein drohendes Verfahren wegen Fahrens ohne Führerschein und Urkundenfälschung nebst Sperre von mindestens 6 Monaten.

Hätte nicht sein müssen.

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