O2 – erst zahlen, dann Gutschrift | MCNeubert lawblog

O2 – erst zahlen, dann Gutschrift

Dienstag, 17. April 2007 |  Autor:

Ein Mandant hat bei O2 einen Kartenvertrag abgeschlossen – bei der Übermittlung an O2 oder auch bei denen selbst wurde der falsche Tarif eingegeben – natürlich mit höherer Grundgebühr.

Zunächst beschwert sich der Mandant telefonisch bei der Hotline – man woll sich darum kümmern, aber nix passiert. Dann eine schriftliche Beschwerde worauf er die Antwort erhält, er hätte innerhalb von 8 Wochen seine Einwendungen schriftlich erheben müssen und ein Versäumen der Frist stelle eine Genehmigung der Rechnung dar.  Man wolle den Tarif aus Kulanz trotzdem umstellen.

Da die Karte aber derzeit aufgrund des Zahlungsrückstandes gesperrt ist, sei kein Tarifwechsel möglich. Der Kunde soll erst die zu hohe Forderung begleichen – danach erfolge der Tarifwechsel und er erhält dann eine Gutschrift über die zuviel Gezahlte Grundgebühr.

Ein seltsames Rechtsverständnis – wer aber wirklich auf die Karte zum telefonieren angewiesen ist, der wird wohl erstmal zahlen.
Außerdem bezweifle ich, dass man einen falschen Tarif tatsächlich genehmigt, nur weil man innerhalb von 8 Wochen nicht widerspricht – das mag für die Gesprächsgebühren gelten, da die Gesprächsdaten (hoffentlich) zeitnah gelöscht werden, aber sicher nicht für den Tarif.

Tags »    «

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: Allgemein

Diesen Beitrag kommentieren.

Kommentar abgeben

Mit dem Absenden Ihres Kommentars willigen Sie ein, dass der angegebene Name, Ihre E-Mail-Adresse und die IP-Adresse, die Ihrem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, von mir im Zusammenhang mit Ihrem Kommentar gespeichert werden. Die E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden natürlich nicht veröffentlicht oder sonst weitergegeben. Mehr hierzu in den Datenschutzhinweisen.