Passat knacken: 5 Sekunden! | MCNeubert lawblog

Passat knacken: 5 Sekunden!

Montag, 12. November 2007 |  Autor:

Am Samstag Abend parkte ich in Dresden und bin nicht sofort ausgestiegen – da beobachtete ich einen Mann, der zielgerichtet auf den Passat auf der gegenüberliegenden Straßenseite zuging. Er stellte sich an die Fahrertür und machte irgendwas am Schloss – in etwa 5 Sekunden ging der Wagen auf. Der Täter durchsuchte zuerst den Kofferraum, setzte sich dann auf den Fahrersitz und schaut wohl, ob er vorne im Auto irgendwas wertvolles findet. Dann stieg er aus und ging weiter – beim nächsten Auto klinkte er nur an der Tür , ohne es zu öffnen und dann war er aus meinem Sichtfeld.

Der Passat blieb offen – die Polizei konnte zunächst keine Spuren am Schloss erkennen. Die Fahndung verlief erfolglos, obwohl sofort zwei Streifen und zwei zivile Fahrzeuge vor Ort waren. Da merkt man erstmal, wie schwer eine Täterbeschreibung ist – 20 Minuten danach.

Ich musste gleich an einen Rechtsstreit denken, in dem es um einen geknackten Audi ging. Auch hier gab es keine Spuren am Schloss und der Gutachter behauptete, das Fahrzeug lasse sich ohne Schlüssel nicht spurenlos öffnen – schönes Märchen.

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Thema: Allgemein

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4 Kommentare

  1. jepp, unser passat hat sich leider auch (unfreiwillig) über nacht und ohne spuren verabschiedet – schein ein sehr beliebtes fahrzeug in dd und der näheren und weiteren östlichen umgebung zu sein…

  2. 2
    MaxR 

    Parken? Dresden? Hatten Sie da nicht irgendwo Hausverbot? War aber nicht zufällig dort?

  3. Nein, war am Freiberger Platz.

  4. Mangelnde Knacksicherheit des Passat – Bekanntes Phänomen. Nur die Kaskoversicherungen tun so, als wüssten sie das nicht.

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