Restalkohol
Dienstag, 13. Mai 2008 | Autor: Michael C. Neubert
Früh morgens um 8 Uhr (Blutentnahmezeit) hatte der Fahrer einen Restalkohol von 0,74 Promille.
Angegebenes Trinkende war am Vortag 21:30 Uhr – getrunken habe er 2 Flaschen Bier (0,5l pro Flasche) und 2 bis 3 Gläser Rotwein (0,2l pro Glas) innerhalb von 2 Stunden nach einem Abendessen – Fahrer ist männlich, 90 kg.
Der Promillerechner spuckt folgende Werte aus:
| Promillewert bei Trinkende: | 1.13 Promille um 21:30 Uhr | ||
| Maximal: | 1.42 Promille um 21:59 Uhr | ||
| Promillewert wieder auf 0,29: | um 7:11 Uhr 1 Tage später | ||
| Nüchtern: | um 9:33 Uhr 1 Tage später |
Es sind wohl doch ein paar Gläser Wein oder Bier mehr gewesen und selbst bei der angegebenen Menge hätte er zum Zeitpunkt des Unfalls um 6:00 Uhr noch mehr als 0,3 Promille gehabt.
Der Alkoholabbau dauert doch länger als oft geglaubt, auch wenn man sich nach ein paar Stunden Schlaf, einer Dusche und einem Kaffee schon wieder fit fühlt.


















Da fehlt mir noch eine Rubrik bei dem Promillerechner.
Seit wievielen Jahren saufen Sie soviel.
wie Promillerechner? Wir Referendare müssen das im Kopf können. Genauso wie die Baumbachsche Formel und den Familienunterhalt.
Bist Du nicht Referendar in Würzburg? In Bayern muss man doch keine Promillewerte rechnen können, oder? Höchstens mal im Selbstversuch an die Grenzen ransaufen – organisiert vom Verein gegen Alkohol im Straßenverkehr.
Außerdem ist doch der Böhme/Fleck/Bayerlein zugelassen – steht da nicht die Baumbachsche Formel drin? Und der Familienunterhalt mitsamt den Tabellen ist doch auch in einem zugelassenen Kommentar / Gesetz abgedruckt.