Parken auf privatem Parkplatz - Problemstellung | MCNeubert lawblog

Parken auf privatem Parkplatz – Problemstellung

Da es zu meinem Beitrag schon zu viele Kommtare gibt und es langsam unübersichtlich wird, hier eine kurze Zusammenfassung!

In Dresden gibt es mehrere Parkplätze in Häuserlücken, die von einer Dresdner GbR betrieben werden.

Es gibt keine Schranken wie sonst üblich auf privaten Parkplätzen, sondern einen Parkticketautomaten. Beim Auffahren auf den Parkplatz fährt man an einem Schild mit der Parkplatzordnung vorbei. Die eigentlichen Parkgebühren sind recht günstig, wenn man die Lage der Parkplätze betrachtet.

Nun kommt es, wie auch auf öffentlichen Parkplätzen, häufig vor, dass Benutzer des Parkplatzes entweder keinen Parkschein lösen oder ihre Zeit überschreiten.

Deswegen lässt der Betreiber seine Parkplätze überwachen. Wer nun die Parkzeit überschreitet oder nicht bezahlt hat, der bekommt zumindest schon mal eine Zahlungsaufforderung an die Windschutzscheibe geklemmt. Neuerdings werden auch noch Fotos gemacht – sowohl vom Auto als auch teilweise vom Fahrer (vermeintlichen Fahrer) und wohl auch von Mitfahrern.

Entsprechend der Zahlungsaufforderung sollen wegen des Verstoßes gegen die Parkordnung nun entweder 24,50 EUR innerhalb von 3 Tagen oder ansonsten 40,00 EUR als pauschaler Schadensersatz gezahlt werden.

Kommt man dieser Zahlungsaufforderung nicht nach oder legt man “Widerspruch” dagegen ein, so erhält man eine weitere Zahlungsaufforderung von einer Dresdner Anwaltskanzlei – dann sind es schon 100,00 EUR.

Obwohl dieses Anwaltsschreiben die typischen “Drohungen” von Inkassofirmen enthält, ist nach meinem derzeitigen Kenntnisstand gegen Zahlungsverweigerer noch nichts weiter unternommen worden – kein Mahnbescheid, keine Klage, keine Anzeige.

Rechtliche Betrachtung

Grundsätzlich darf jeder – auch Privatpersonen und Gesellschaften – einen Parkplatz betreiben und dafür Gebühren verlangen. Auch die Methode der Betreiber, einen Parkschienautomaten aufzustellen ist in Ordnung.

Eine vertragliche Beziehung zwischen Nutzer und Betreiber kommt aber nur durch Akzeptieren der Parkplatzordnung zustande, was regelmäßig durch Auffahren auf den Parkplatz geschieht, da die Parkplatzordnung an der Einfahrt aufgestellt ist. Die Bestimmungen der Parkplatzordnung sind Allgemeine Geschäftsbedingungen.

Prinzipiell gilt für den Parkplatz nur diese Parkplatzordnung – und nicht etwa der Bußgeldkatalog oder das Ordnungswidrigkeitsgesetz.

Entscheidender Unterschied zum Parken auf der öffentlichen Straße oder auf öffentlichen Parkplätzen der Gemeinde ist, dass auf dem Privatgelände nicht die sogenannte Halterhaftung für Verstöße im ruhenden Verkehr gilt.

Der “Parkplatznutzungsvertrag” kommt regelmäßig nur mit dem Fahrer des Fahrzeugs zustande und eben nicht mit dem Halter!

Über das Nummernschild erfährt der Betreiber von der Zulassungsstelle aber erstmal nur, wer Halter des Fahrzeugs ist – für die Halteranfrage besteht übrigens ein berechtigtes Interesse des Betreibers – das ist völlig legitim. Der Betreiber versucht nun die Gebühr vom Halter zu erlangen.

Der Halter ist aber der falsche Anspruchsgegner, wenn er nicht der Fahrer des Fahrzeuges beim Auffahren auf den Parkplatz war. Wer das Fahrzeug gefahren hat, muss der Betreiber nachweisen. Dazu werden jetzt wohl verstärkt Fotos gemacht – dazu später.

Das erste Problem des Betreibers ist es also den tatsächlichen Vertragspartner herauszufinden, nämlich den Fahrer. Nur von ihm kann, wenn überhaupt, Schadensersatz verlangt werden.

Und selbst wenn der Betreiber den Fahrer kennt (Fotos, Geständnis) ist es noch fraglich, ob er den in der Parkplatzordnung geltend gemachten pauschalen Schadensersatz (40,00 €) fordern darf.

Meiner Ansicht nach ist diese Klausel in der Parkplatzordnung unwirksam.

Damit habe ich mich etwas näher auseinandergesetzt – wer mehr dazu erfahren möchte, findet dies hier.

Beweise:

Zu den Methoden der Parkplatzbewacher möchte ich micht nicht weiter äußern – dazu steht genug im Forum.

Sollte es jemals zu einem gerichtlichen Verfahren kommen, dann können die Parküberwacher natürlich als Zeugen dafür benannt werden, dass die jeweilige Person zu dem angegebenen Datum dort geparkt hat.

Weil sich die Parküberwacher dies natürlich nur schwer merken können, werden Fotos angefertigt. Fotos vom Auto allein dürften nicht ausreichen, da damit ja höchtstens bewiesen werden kann, dass das Fahrzeug auf dem Parkplatz stand. Anhand einer im Foto eingeblendeten Zeit (die jeder selbst einstellen kann) könnte eventuell noch nachgewiesen werden, dass die Parkzeit ohne gültigen Parkschein überschritten wurde.

Nicht bewiesen werden kann damit jedoch, wer das Auto gefahren hat und wer damit Vertragspartner geworden ist.

Dazu bräuchten die Betreiber schon Fotos vom Fahrer – am besten hinter dem Steuer und beim Einfahren auf den Parkplatz. Ob die derzeitigen Fotos dafür genügen ist fraglich.

Noch fraglicher ist, ob diese vor Gericht überhaupt als Beweise zulässig sind. Eventuell verstößt das Fotografieren von Personen auf dem Parkplatz gegen das SächsDSG oder das BDSG – insbesondere, weil nicht darauf hingewiesen wurde,  dass der Parkplatz mittels Kamera (Fotografen) überwacht wurde – jetzt (update 14.11.05) erfolgt meines Wissens ein solcher Hinweis auf eine Videoüberwachung.

Diese Frage bedürfte aber noch einer genaueren Überprüfung.

Fazit

Die Betreiberin des Parkplatzes kann Schadensersatzansprüch allenfalls gegen den Fahrer des Fahrzeuges geltend machen, nicht jedoch gegen den Halter. Dazu muss sie nachweisen, wer das Fahrzeug auf den Parkplatz gefahren hat.

Genauso ist sie beweispflichtig für den Verstoß gegen die Parkordnung (Parkzeitüberschreitung etc.).

Fraglich ist weiterhin, ob die Klausel in der Parkordnung wirksam ist, die der Betreiberin das Recht einräumt, bei Verstößen einen pauschalen Schadensersatz von 40,00 € geltend zu machen.

Ebenso fraglich ist, ob die Betreiberin die Anspruchsvoraussetzungen beweisen kann, wobei hier vorallem die gemachten Fotos kritisch zu beurteilen sind.

Diese oben ganannten Prozessrisiken sind der Betreiberin bestens bekannt. Deshalb hat es bislang nach meinem derzeitigen Kenntnisstand auch noch keine gerichtlichen Verfahren gegeben.

Dies könnte sich ändern, weil einige Betroffene wohl gerichtlich feststellen lassen wollen, dass der Anspruch nicht besteht – aber auch dazu gibt es noch keine Erkenntnisse – mehr dazu im Forum.

Update 15.06.2009

Es gibt ein aktuelles Urteil zu Gunsten privater Parkplatzbetreiber: Ob dies Auswirkungen auf die Methoden der hier genannten Parkplatzbetreiber hat bleibt abzuwarten.
Nach meiner Auffassung stände dem Abschleppen wegen nicht gezahlter oder zu wenig gezahlter Parkgebühren der Grundsatz Treu und Glaube nach § 242 BGB und die Verhältnismäßigkeit entgegen.

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24 Kommentare

  1. 1
    zeropercent 

    Moin,

    ist ja ein dreister Haufen. Bei mir hat in Duisburg der Automat mit meiner Karte nicht funktioniert, habe eine Parkscheibe eingelegt und ein Ticket über 27 € bekommen. Habe danach die Tagesgebühr von 4,80 € mit dem Hinweis das eine Zahlung nicht möglich war überwiesen und jetzt wieder eine Aufforderung von mittlerweile 41 € bekommen.

    Durch die Überweisung dürfte wohl ein Vertrag zustande gekommen sein – oder? Zahlt man jetzt den Rest?

  2. 2
    Maincoon 

    Hallo
    mit Interesse verfolgt
    Hilfe hilfe hilfe
    Habe ganz anderes Problem
    Trotz gültigrn Parkausweis ein Tiket bekommen
    Gezogen am 12.11.2009 um 15:08
    Tiket am 12.11.2009 um 15:10 erhalten ????
    Man beachte mal die Zeitspanne 2 Minuten
    Bezahlt hatte ich für 30 Minuten
    Erste Zahlungsaufforderung 29,00
    Mahnung 46,70
    Habe dann gegen diesen Bescheid Widersprochen mit entsprechenden Beweismittel
    2.Mahnung 97,12
    soll ich zum Anwalt
    oder gar nicht reagieren
    So wie drauf sind geben die keine Ruhe um an das Geld zu kommen
    Auf Inkosso und Gerichtsbescheid ankommen lassen
    Wer kann mir helfen und hat das selbe Problem oder eine Lösung
    MFG
    K:F

  3. 3
    laboehm 

    Hallo Herr Neubert, vielen Dank für ihre zahlreichen und auch hilfreichen Auskünfte. Sicher hat jeder seine speziellen und individuellen Erfahrungen mit diesen Parkplatzabsockern gemacht. So auch ich, bzw. meine Frau. Sie stellte Ihr Auto auf so einem besagten Parkplatz ab und löste die Parkzeit bis 11:15. Wie es der Zufall will, hat sie dies nat. nicht geschafft. Heute erhielten wir einen Brief von einer Dresdner Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, die in Johanngeorgenstadt einen Parkplatz besitzt, worin wir zur Zahlung von 25,- € für Schadenersatz, sowie Auslagen (wie etwa Ermittlung, Dokumentation und Verfolgung des Verstoßes), aufgefordert werden (die reg. Parkgebühren betragen hier pro Stunde 1,- €). Laut den verschiedenen Meinungen im Forum und auch Ihren Aussagen, bin ich nun auch der Meinung, dass wir diesen Betrag nicht zahlen sollten, zumal wirklich nachzuweisen wäre, wer das Auto überhaupt gefahren hat, da von meiner Frau kein Foto gemacht wurde. Lediglich vom Auto und dem Parschein hinter der Windschutzscheibe, mit Datum und Uhrzeit natürlich. Bei uns stellt es sich nun noch etwas delikater dar, da meine Frau bisher versäumte, Ihren neuen Namen (wir haben letztes Jahr geheiratet) bei der Zulassungsstelle zu melden. Leider stand bis heute noch ihr Mädchenname an unserem Briefkasten, was ich aber umgehend ändern werde. Also erreichte uns nat. auch der Brief der Grundstücksverwaltungsgesellschaft mit dem in der Zulassungsstelle hinterlegten Namen. Meine Frage ist nun, ob es vielleicht hilfreich sei, gar nicht auf den Brief zu reagieren, da wir den ja, auf Grund des „falschen“ Namens „nie bekommen haben“!?
    Oder sollte ich doch lieber innerhalb der Widerspruchsfrist diesen einlegen und mich darauf berufen, dass meine Frau nicht weiß, wer an diesem Tag das Auto gefahren hat? Bin ich eigentlich als Halter verpflichtet, gegenüber einer privaten Person bzw. Firma, wie z. Bsp. dieser GmbH, den Namen des Fahrers preis zu geben, wenn ich ihn denn wüsste?
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.
    MfG

  4. 4
    Gerd 

    Hallo alle zusammen,

    auch uns hat es erwischt. Viele haben uns geraten nichts zu unternehmen. Allerdings wurden von uns auch Fotos gemacht, wie wir vom Parkplatz gefahren sind. Gibt es denn mittlerweile etwas aktuelleres von der PL GbR aus Dresden? Ich habe viel im Internet gelesen, aber fast nichts von 2011. Schon jetzt Danke für eine Antwort.

  5. 5
    Hero 

    Hallo Gerd, auch ich habe unangenehme Bekannschaft mit Parker Louis gemacht. Geparkt in der Bautzener Str. 61 am 5.5.2011 mit Parkschein von 11:32 bis 12:32. Parkschein auf der Heckablage gut sichtbar hinterlegt. Um 11:41 Kontrolle durch PL, Forderung EUR 40,00. Am 15.5.11 per Fax PL mit Kopie des Parkscheins angeschrieben und um Stornierung der Vorderung gebeten. Am 24.8.11 nochmals eine Zahlungsaufforderung über EUR 40,00 bekommen. Ich habe mit Fax vom 2.9.11 nochmals um Stornierung der Vorderung gebeten.Am 21.9.11 Schreiben von PL mit letzmaliger Zahlungaufforderung von EUR 40,00 mit Frist 28.9.11. und dem Hinweis, dass danach zusätzlich EUR 70,00, also insgesamt EUR 110,00, fällig werden. Ich bin mal gespannt wie weit es die Abzocker noch treiben wollen. Hat sich bei dir inzwischen was getan? Gruß Hero

  6. 6
    Claudi 

    Hallo an alle,

    habe eine kurze Frage, ich weiss, dass die bestimmt schon öfters gestellt wurde, aber kann mir bitte jemand helfen!

    Habe auf PArkplatz, wie fast alle geparkt, mit einem PArkschein und habe den um 15 Minuten überzogen. Dann kam Schreiben von P&L GbR. Und ich machte mich kun dig in diesem Forum und ignorierte es. Dann noch 1. und 2. Mahnung. Jetzt nach cira.8-10 Wochen ein Schreiben der RA Kühn. Was nun mittlerweile bin ich bei 80Euro und überlege zu zahlen. Bitte um Hilfe. LG Claudi

  7. 7
    lene1511 

    Strafzettel von der Parker Louis GBR: Wer kann Tipps geben?

    Im April 2011 parkte wir für mehrere Stunden einen Umzugstransporter auf dem Parkplatz der Parker Louis GBR an der Prießnitzstraße 9 in Dresden. Während des Umzuges wurden 2 Tickets gelöst und es befand sich immer jemand am Auto, der die Umzugskisten einräumte.Zusätzlich stellten wir fest, wie uns der Inhaber des Parkplatzes in seinem Transporter genau beochbachtete. Als wir uns ca.3 min vom Auto entfernten, um ein letztes mal in die Wohunung zu gehen muss der Inhaber zu unserem Umzugstransporter gegangen sein, um seine Fotos zu schießen. Ein Strafzettel fanden wir bei unsere Rückkehr am Umzugsauto nicht vor und so ahnten wir nichts böses. Im August bekamen wir dann das Schreiben mit der Aufforderung den Strafzettel in Höhe von 40 Euro zu bezahlen. Normalweise würden wir jeden Strafzettel, welcher berechtigt ist, bezahlen. Doch in diesem Fall fühlen wir uns hintergangen und vorsätzlich abgezockt. Würde der Inhaber sein Geld hauptsächlich mit den Parkgebühren verdienen wollen, hätte er so freundlich sein können, uns darauf hinzuweisen, dass wir evt. ein weiteres Ticket lösen müssen. Da er dies nicht tat und uns die ganze Zeit beobachtete kann ich nur annehmen, dass er auf einen kleinen Fehler wartete, um dann an sein Geld zu kommen. Da wir die 40 Euro noch nicht nicht bezahlt haben, erhielten wir nun ein Schreiben des Anwaltes. In dem Schreiben wird erläutert, dass sich ein Strafzettel am Fahrzeug befand und im Auto keine Parktickets waren.Diese beiden Aussagen stimmen aber nicht! (Wie schon erwähnt lösten wir 2 Tickets, befanden uns die ganze Zeit unmittelbar am Auto und fanden keinen Strafzettel vor) Kann uns jemand einen Tipp geben wie wir nun weiter verfahren können? Zahlen oder abwarten?

    Über Antworten wäre ich sehr dankbar.

  8. 8
    Päps 

    Mich hat es nun auch erwischt, aber das kuriose dabei ist, dass ich an dem angegebenen Zeitpunkt zu einer Veranstaltung am anderen Ende Dresdens gewesen bin.
    Also langsam finde ich es wirklich mies was so abgezogen wird…

  9. 9
    sina@web.de 

    @lene

    nicht zahlen, abwarten. Fotos beweisen gar nichts, die werden nicht anerkannt und wenn du Tickets hattest, ist doch alles in bester Ornung. Vor Gericht müssen die beweisen, das sich kein Ticket im Auto befand…… Sache abhaken!!!!

  10. 10
    Iris 

    Trotz gültigem Parkausweis für Behinderte soll ich an die Contipark GmbH 27 Euro zahlen. Jetzt bin ich sehr unsicher… muss ich das zahlen? Soll ich überhaupt darauf reagieren? Und wenn ja, wie? Als schwerbehinderter Mensch in Frührente hat man ja keinen Cent zuviel, und ich war im Glauben, alles richtig zu machen.
    Das ganze war in Marburg am Hauptbahnhof, und in dem Merkblatt für die Ausnahmegenehmigung steht ja eindeutig, man darf an Parkuhren und bei Parkscheinautomaten entgeltfrei parken.
    Weiß jemand darüber Bescheid? Danke!

  11. 11
    Verena 

    @Iris:
    Auf dem selben Parkplatz ist uns das gleiche auch passiert. Knöllchen trotz blauem Parkausweis…
    Ich werd mal einen Wiederspruch einlegen, mal sehen, was passiert!
    Aber falls jemand nen Tip oder evtl. eine Rechtsgrundlage hat – Immer her damit! Danke!

  12. 12
    Dominic 

    Hallo
    Ich pakte am 30.5.12 auf dem parkplatz Parker. Louis.
    Und hatte außversehen 23min parkzeit überschritten.
    Die hauptforderung waren 40€ aber es gab noch die möglichkeit der Güte wenn man innerhalb von 3tagen bezahlt(23,50€ strafe) nun aber kam ein brief wo steht das ich noch 40€nicht zuzahlen hab.
    was soll ich da jetzt tun warten oder bezahlen????

  13. 13
    werni 

    meine tochter hat es kürzlich mit meinem pkw erwischt.
    habe nach zweimaliger zahlungsaufforderung von 40€uro
    durch parkerlouis nicht gezahlt bzw.
    nicht reagiert. von einem
    anwalt aus halle habe ich nun
    eine zahlungsaufforderung von 76,20 bekommen.
    sollte ich wiederspruch einlegen oder bezahlen oder nicht reagieren? was sagt die stadt dresden zu solchen geschäftsmethoden? gibt es dazu kommentare?

  14. 14
    Förster 

    Die versuchen sogar Sonntags die leeren Parkplätze vor den Geschäften zu überwachen, Alles nur Gaunermethoten. Fa. Wemax und Ihr Anwalt Kühn aus Halle. Mafia war noch harmlos dagegen. Ich werde an dem Grundstück (ihres Geschäftssitzes in der Delitzscherstr. 261 in Halle der Fa. Wemax) auch mal eine Tafel anbringen und dem Geschäftführer der Fa. Wemax auch mal ein Knöllchen an die Autoscheibe heften, mal sehen wie der Herr Merker dann reagiert.
    Bitte &853 BGB und & 263 STGB mal lesen.

  15. 15
    Wemax 

    @Förster (14)

    Sie übersehen geflissentlich, dass Eigentumsrechte an Grundstücken auch Sonntags gelten. Und das es auf diesen Grundstücken Mieter gibt, die für Ihren Stellplatz (auch Sonntags!) eine Miete bezahlen. Die Parkplätze an Einkaufsmärkten wurden für Kunden gebaut. Wenn Sie dort einkaufen, können Sie selbstverständlich gern dort parken. Ansonsten haben Sie kein Recht, auf diesem Grundstück zu parken, egal, welcher Wochentag gerade ist….
    Und wenn Sie das Grundstück, an dem sich unser Geschäftssitz befindet, kaufen, und für alle Kosten an diesem Grundstück aufzukommen haben, können Sie selbstverständlich auch regeln, wer hier parken darf. Ob Sie mich als Ihren Mieter dann hier parken lassen, ist allein Ihre Entscheidung.

    T. Märker

  16. Ich boykotiere das jetzt indirekt, ich kauf nicht mehr bei LIDL

    Wenn das mehrere täten, würde Lidl vielleicht Abstand von den Abzockern nehmen

  17. 17
    Detti 

    Ich höre immer nur über die bösen Parkplatzbetreiber. Wie wäre es denn wenn jeder den Service den er in Anspruch nimmt auch bezahlt. Wenn ich in eine Kneipe gehe und ein Bier bezahle erwarte ich auch 1 und 1/2 Bier zu bekommen

  18. Pppffff gelukkig had ik na het stratenmaken geen afval dankzij mijn bedrijfsafvalspecialist

  19. 19
    willhaben 

    So weit ist es schon gekommen, dass jetzt schon jeder Private, sei es natürl. Person oder Firma „Knöllchen“ verteilt.!?
    Das erinnert mich ein wenig an Fallenstellerei.(Abofallen) Es ist ja auch zu einfach ein Schild aufzustellen und das war s.
    Wer so was übersieht, der hat dann mal Pech gehabt.
    So etwas nennt man „Geld machen“. Heutzutage wird Geld nicht mehr verdient, es wird gemacht!!!!
    Und da ist dem Einfallsreichtum keine Grenze gesetzt. Mal sehen, was alles noch so kommt?
    Im Übrigen hat ein Gericht schon zu Lasten des Halters entschieden. Es hat die Entscheidung damit begründet, dass wenn der Halter sein Fahrzeug verleiht, einem anderen überlässt, nimmt er billigend in Kauf, dass sich der Fahrer eben nicht an die Regeln im Straßenverkehr oder privatrechtl.Regeln hält.
    Für mich ein Skandalurteil. Die Entscheidung des Richters kann ich so gar nicht nachvollziehen. Hier hat man wohl dem Begehren der Fa. unbedingt nachkommen wollen.
    Ähnlich verhält es sich ja auch mit dem öffentl. rechtl Rundfunk. Aber das ist ein anderes Thema.

  20. 20
    Dietze Ralph 

    Hallo Ihr

    Das sind die letzten D…..schw….e – habe heute am 07.04.2015 in der Bautzener Straße 51 eine Telefonanlage bei einer Behinderten Frau repariert und bin 14 Minuten zu spät gekommen – Ablauf des Tickets – schon stand jemand zu abrubeln bereit – hoffendlich macht die Stadt etwas dagegegen – oder andere die es auf Ihre Art und Weise regeln.

  21. 21
    Simon L. 

    Am 11.12.15 wollte ich ein Tagestiket mit ec-Karte lösen….. leider keine genau Berschreibung der Vorgehensweise ausgeschildert… das was an Kleingeld da war, damit Tiket gelöst und Strafzettel in kauf genommen…. kam auch prompt, 40Euro Strafe… zum Glück das Kleingedruckt gelesen, bei Zahlunh innerhalb 3 Tage, gütlicher Einigung „NUR“ 24,50 Euro… habe sofort überwiesen! Per tel und Mail nach Vorgehensweise für erhalt Tagestiket mit ec_Karte erkundigt… nette Mail bekommen und sogar persönlichen Anruf…. HEUTE diesen Schritt versucht…. es ist gar nicht möglich ein Tagestiket zu ziehen (soll 10Euro kosten) …. es kam immer: Karte nicht lesbar…. dieses war auch bei anderen heute Morgen…. ich hatte Glück einen anderen Parkplatz ohne Parkgebühr in der Nähe zu finden… in meinen Augen richtige verarsche….

  22. 22
    Simon L. 

    ….mein Beitrag zuvor betrifft Berlin Mitte , Friedrichstr.

  23. 23
    willhaben 

    @Wemax (15)
    dem Grunde nach haben Sie tatsächlich Recht, dass man den Kundenparkplatz tatsächlich nur als Kunde benutzen darf.
    Die Frage hier ist aber, hat der Betreiber ein Recht auf die Parkscheibe? Denn diese ist als Ausrüstung im Pkw nicht vorgeschrieben. Nur weil ich mal bei Lidl oder sonstwo einkaufen gehe, werde ich mir diese Parkscheibe nicht zulegen. Es soll doch hier nur die Kontrolle des Betreibers erleichtert werden. Wie der Betreiber die Sache kontrolliert ist, mir ehrlich gesagt egal. Das ist seine Sache. Dem zufolge würde ich es dann auf einen Rechtsstreit ankommen lassen.

  1. […] Und hier gibts die Zusammenfassung! […]

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