PHOENIX – InsoVerwalter verlangt Geld von Anlegern zurück
Freitag, 30. September 2005 | Autor: Michael C. Neubert
Nach einem Bericht der SZ wurden vom Phoenix Kapitaldienst an einzelne Kunden Scheingewinne in Höhe von insgesamt 110 Millionen EUR überwiesen – dies ergab ein vom Insolvenzverwalter RA Frank Schmitt in Auftrag gegebenes Gutachten.
Der Insolvenzverwalter will diese ausgezahlten “Gewinne” nun von den Anlegern zurückverlangen. Zurückfordern lassen sich aber wohl nur die Beträge, die die ursprünglich eingezahlte Summe übersteigen.
Jeder einzelne von Rückforderungen betroffene Anleger sollte prüfen lassen, ob er tatsächlich zur Rückzahlung verpflichtet und in der Lage ist.
Der Phoenix Kapitaldienstleister – der auch intensiv hier in Chemnitz aktiv war – hat vorgegeben, das Geld von etwa 30.000 Anlegern profitabel in hochspekulative Termingeschäfte investiert zu haben. Die Geschäftsführung lies jedoch systematisch Kontounterlagen fälschen, bis der Schwindel Anfang März 2005 aufflog.
Thema: Allgemein | 2 Kommentare





Letzte Kommentare