Ventilwächter in Dresden

Dienstag, 9. August 2005 | Autor: Michael C. Neubert

Die Stadt Dresden setzt sogenannte “Ventilwächter” als Wegfahrsperre gegen zahlungsunwillig Schuldner von Kfz-Steuer und Bußgeldern ein. Der ADAC hat in seiner letzten Ausgabe der Clubzeitschrift darüber berichtet.
An der rechtlichen Zulässigkeit dieser Maßnahme bestehen wohl kaum noch Zweifel. Umstritten ist hingegegen, wer für eventuelle Schäden am Fahrzeug oder Schäden Dritter haftet, wenn der Kfz-Besitzer trotz Ventilwächter losfährt und ihm nach spätestens 500 m die Luft ausgeht (aus den Reifen zumindest).
Die Vollzugsbeamten der Stadt Dresden kleben zwar angeblich mehrere gelbe Warnaufkleber an das Auto, die auf die Ventilwächter hinweisen, aber diese Aufkleber kann man ja auch übersehen oder wer weiß, vielleicht hat sie ja jemand anderes entfernt.
Der Stadt Dresden wird es wohl schwer fallen, nachzuweisen, dass die Aufkleber noch am Auto waren, als der Fahrer eingestiegen ist. Und wenn jemand, ohne von den Ventilwächtern zu wissen, mit dem Auto losfährt und durch den Plattfuß in Schleudern gerät und dadurch andere Autos und das eigene beschädigt, dann spricht doch einiges dafür, dass die Stadt DD dafür haftet.

Ist jemand schon mal durch den Ventilwächter geschädigt wurden?
Erfahrungen bitte als Kommentar oder per mail (mail@mcneubert.de) direkt an mich.
Sollte jemand die Stadt bereits verklagt haben, wäre es auch interessant ob erfolgreich oder nicht.

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No Parking at any time!

Freitag, 29. Juli 2005 | Autor: Michael C. Neubert

O.k., die Parkingsigns in New York sind schon manchmal recht verwirrend, aber ich hatte schon verstanden, dass ich im Parkverbot stand – 10 Minuten – und die Preise sind ordentlich – $ 35 und in downtown Manhatten $ 65 – ich war natuerlich in downtown – naja, auf der anderen Seite wurde gerade einer abgeschleppt – es haette also noch schlimmer kommen koennen.

Hat jemand eine Ahnung, wass passiert, wenn ich das ticket nicht zahle – war mit einem Mietwagen???

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Mit 19 km/h zu viel “gelasert”

Mittwoch, 11. August 2004 | Autor: Michael C. Neubert

Heute bin ich in einer 30er Zone aus 127m Entfernung gelasert worden – mit 49km/h. Gibt ja nur eine Owi von 35,-€ – ist zwar ärgerlich, aber kein Grund, sich zu streiten.

Hab dann auch erst gar nicht protestiert und wollte die Owi zahlen – als der eine Polizist mit meinen Papieren im VW-Bus war, bin ich dann doch ausgestiegen und hab’ gefragt, ob auch alles o.k. war, ob die Laserpistole richtig eingestellt war, ob auch wirklich 49km/h gemessen wurden etc. – ganz freundlich. Daraufhin meinte der eine von den drei Polizisten “Moment mal” und ging zum Kollegen im Bus – die andere Kollegin erklärte mir noch, was sie alles aufgeschrieben hat, Kennzeichen, Zeit, Geschwindigkeit etc. – plötzlich kommen die anderen beiden Kollegen aus dem Bus und meinen, sie müssten mir ja zeigen, was sie gemessen haben – können sie aber nicht mehr, da der Akku der Laserpistole gerade leer war – hat nix mehr angzeigt und nach drücken einer Tast nur noch “load” und keine Geschwindigkeit mehr. Also haben sie mir noch eine gute Fahrt gewünscht – erledigt!!

Wenn ich mal nicht so blöd gefragt hätte, hätten die **** mich glatt abkassiert ;-)

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